Wurmkur – Haustiere von Würmern befreien

Viele parasitäre Würmer, die häufig bei Haustieren wie Hunden und Katzen vorkommen, können sich auch im menschlichen Körper einnisten und hier zum Teil folgenschwere Erkrankungen hervorrufen. So kann sich beispielsweise der Fuchsbandwurm in der Leber des Menschen ansiedeln, wo seine Larven tumorartiges Gewebe bilden und die Leber schwer schädigen. Um sein Haustier und sich selbst vor einem Befall durch Würmer zu schützen, ist eine regelmäßige Wurmkur bei den Tieren unumgänglich.

Wurmkur – Tabletten, Paste, Gel oder Spot-on?

Dem Tierbesitzer steht hierzu eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung. Einerseits gibt es frei verkäufliche Mittel, die in Tierhandlungen oder Apotheken erhältlich sind. Diese enthalten in der Regel den Wirkstoff Praziquantel, welcher sich durch eine sehr breite Wirkung auszeichnet und alle wichtigen Bandwürmer abtötet. Die meisten Mittel, die im Rahmen einer Wurmkur verwendet werden, sind jedoch nur bei Tierärzten bzw. auf Rezept in der Apotheke zu erhalten. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um Mittel mit Breitbandwirkung. Diese Wurmkuren sind also sowohl gegenüber verschiedenen Wurmarten (z.B.: Spul-, Haken- und Bandwürmer) als auch bei verschiedenen Entwicklungsstadien der Würmer wirksam.

Die Wurmkur kann den Tieren auf unterschiedlichste Art und Weise verabreicht werden. Die gebräuchlichen Methoden sind die Verwendung von Tabletten, Pasten oder Gels. Diese werden entsprechend dem Gewicht des Tieres dosiert und müssen entweder einmalig oder mehrmals verabreicht werden. Da einige Tiere die Medikamente nicht ohne Weiteres aufnehmen, können Tabletten beispielsweise auch zerkleinert und unter das Futter gemischt werden. Die Einnahme von Pasten und Gels kann dadurch erleichtert werden, dass man es den Tieren ins Fell schmiert, was dazu führt, dass sie es in der Regel einfach ablecken. Als Alternative zu Mitteln, die den Tieren oral gegeben werden, existieren sogenannte Spot-on-Präparate. Bei deren Verwendung wird eine Flüssigkeit auf die Haut der Tiere aufgetragen wird und von da aus ins Blut gelangt.

Eine Wurmkur sollte regelmäßig durchgeführt werden

Um einen wirksamen Schutz zu erreichen, sollte eine Wurmkur bei erwachsenen Hunden und Katzen etwa alle drei Monat durchgeführt werden. Wird die Wurmkur in diesen Abständen angewendet, entstehen bei den Tieren keine schweren Schädigungen, auch wenn in der Zwischenzeit Würmer in deren Körper gelangt sind.

Da Würmer bei Jungtieren zum Teil schwerwiegende Krankheiten auslösen können, sollten die Zeitabstände zwischen den einzelnen Wurmkur-Anwendungen hier geringer sein. In der ersten Zeit sollten Jungtiere möglichst alle zwei bis drei Wochen entwurmt werden. Wenn Sie sich an solche Richtlinien halten, werden Sie lange Zeit und viel Freude mit Ihren Haustieren haben. Den kranke Tiere müssen unnötig leiden und dies kann nicht im Interesse der Besitzer sein.

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